Erzählcafé

In einem Erzählcafé teilt man in anregender Atmosphäre seine Erinnerungen und Erfahrungen zu einem vorher festgelegten Thema. Als Moderatorin führe ich ins Thema ein, gebe Impulse, ermuntere Erzählungen zu teilen und verknüpfe Erzählstränge, um das Gesagte zu reflektieren.

Wer etwas erzählt, bekommt die volle Aufmerksamkeit der anderen. Zentral dabei ist das wertneutrale Zuhören der Teilnehmer – Debatten, Fragerunden und Analysen sind nicht erwünscht. Durch das unvoreingenommene Zuhören wird wertschätzend mit den persönlichen Erfahrungen umgegangen. Dank dem respektvollen Austausch von Erlebnissen, Anekdoten und Gedanken aus dem eigenen Leben, bekommt das gelebte Leben eine Würdigung. Besonders spannend wird es, wenn die Teilnehmenden auf Gemeinsamkeiten oder Unterschiede in den jeweiligen Biographien aufmerksam werden und den Bogen zwischen Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft spannen. Dann entstehen Momente der Besinnung, der Inspiration und der Einigkeit. Der Austausch eröffnet neue Perspektiven und hilft, vergangene Ereignisse neu zu bewerten und als Teil der eigenen Identität anzunehmen. Zudem stärkt er das gegenseitige Verständnis und leistet damit einen Beitrag zum gesellschaftlichen Zusammenhalt.

„Wenn Menschen erzählen, entsteht Verbindung – zu sich selbst, zueinander und zu den eigenen Erinnerungen.“

Was ich biete

Optimal ist eine Teilnehmerzahl von 6-12 Personen, damit das Erzählen freiwillig bleibt, sich aber jeder zu Wort melden kann, der möchte. Die Erzählrunde dauert ca. 1h. In einem zweiten Teil (20-30 Minuten) tauschen sich die Teilnehmenden frei aus, lernen sich besser kennen und vertiefen die Diskussion in einem ungezwungenen Rahmen.